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12. Sonntag im Jahreskreis (21. Juni)

Mut zum Bekenntnis

26 Dar­um fürch­tet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist ver­hüllt, was nicht ent­hüllt wird, und nichts ist ver­bor­gen, was nicht bekannt wird. 27 Was ich euch im Dun­keln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüs­tert, das ver­kün­det auf den Dächern! 28 Fürch­tet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die See­le aber nicht töten kön­nen, son­dern fürch­tet euch eher vor dem, der See­le und Leib in der Höl­le ver­der­ben kann! 29 Ver­kauft man nicht zwei Spat­zen für einen Pfen­nig? Und doch fällt kei­ner von ihnen zur Erde ohne den Wil­len eures Vaters. 

30 Bei euch aber sind sogar die Haa­re auf dem Kopf alle gezählt. 31 Fürch­tet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als vie­le Spat­zen. 32 Jeder, der sich vor den Men­schen zu mir bekennt, zu dem wer­de auch ich mich vor mei­nem Vater im Him­mel beken­nen. 33 Wer mich aber vor den Men­schen ver­leug­net, den wer­de auch ich vor mei­nem Vater im Him­mel verleugnen.

Mat­thä­us 10,2633

Fürbitten

Nichts geschieht ohne den Wil­len des himm­li­schen Vaters. Mit die­ser Zusa­ge stärkt Jesus sei­ne Jün­ge­rin­nen und Jün­ger. In die­sem Glau­ben und Ver­trau­en brin­gen auch wir unse­re Bit­ten vor Gott:

1. Wir beten für die Men­schen, die Zivil­cou­ra­ge zei­gen. Für alle, die wider­spre­chen, wenn die Rech­te ihrer Mit­men­schen bedroht wer­den. Für alle, die Angst vor Angrif­fen und vor Ver­leum­dung haben.

2. Beten wir für die Schwar­zen Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger und für alle, die in ihrem All­tag ras­sis­tisch belei­digt wer­den. Die nicht mehr gefragt wer­den wol­len, woher sie – eigent­lich – kom­men. Wir beten auch für die Men­schen, die in ihnen immer noch Frem­de sehen.

3. Wir den­ken an die Frau­en, Män­ner und Jugend­li­chen, die mit der Coro­na-App und tech­ni­schen Maß­nah­men sich und ande­re gegen Coro­na schüt­zen. Wir beten für alle, die kei­nen Zugang zu sol­chen digi­ta­len Lösun­gen haben und auch des­we­gen auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind.

4. Wir beten für die Men­schen, die Coro­na und sei­ne Fol­gen in die Armut trei­ben. Für Män­ner und Frau­en, die ihre Arbeit ver­lo­ren haben, für Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer, die ihren Betrieb auf­ge­ben muss­ten; und für alle, die an ihrer schwie­ri­gen Lage zu ver­zwei­feln drohen.

5. Wir beten für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der fran­zö­si­schen Stadt Dijon, hin­ter denen eine Woche vol­ler Unru­hen und Gewalt liegt. Für die Sicher­heits­kräf­te, die Poli­ti­ker und alle im gan­zen Land, die sich für eine Beru­hi­gung der Lage ein­ge­setzt haben.

6. Wir beten für die Frie­dens­for­sche­rin­nen und Friedensforscher.

Für alle, die die Ursa­chen von Kon­flik­ten und Krie­gen bes­ser zu ver­ste­hen hel­fen, damit Frie­de wer­den kann. Beten wir für die Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker, die sich von ihnen bera­ten lassen.

Nichts berei­te uns Furcht, nichts berei­te uns Sor­ge. Denn du, Gott, allein genügst. Dir sei Lob und Preis in Ewig­keit. Amen.

Mari­on Bex­ten, Saarbrücken