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3. Sonntag der Osterzeit (26. April)

Erkennen

Die Erschei­nung Jesu auf dem Weg nach Emma­us 13 Und sie­he, am glei­chen Tag waren zwei von den Jün­gern auf dem Weg in ein Dorf namens Emma­us, das sech­zig Sta­di­en von Jeru­sa­lem ent­fernt ist. 14 Sie spra­chen mit­ein­an­der über all das, was sich ereig­net hat­te. 15 Und es geschah, wäh­rend sie rede­ten und ihre Gedan­ken aus­tausch­ten, kam Jesus selbst hin­zu und ging mit ihnen. 16 

Doch ihre Augen waren gehal­ten, sodass sie ihn nicht erkann­ten. 17 Er frag­te sie: Was sind das für Din­ge, über die ihr auf eurem Weg mit­ein­an­der redet? Da blie­ben sie trau­rig ste­hen 18 und der eine von ihnen — er hieß Kleo­pas — ant­wor­te­te ihm: Bist du so fremd in Jeru­sa­lem, dass du als Ein­zi­ger nicht weißt, was in die­sen Tagen dort gesche­hen ist? 19 Er frag­te sie: Was denn? Sie ant­wor­te­ten ihm: Das mit Jesus aus Naza­ret. Er war ein Pro­phet, mäch­tig in Tat und Wort vor Gott und dem gan­zen Volk. 20 Doch unse­re Hohe­pries­ter und Füh­rer haben ihn zum Tod ver­ur­tei­len und ans Kreuz schla­gen las­sen. 21 Wir aber hat­ten gehofft, dass er der sei, der Isra­el erlö­sen wer­de. Und dazu ist heu­te schon der drit­te Tag, seit­dem das alles gesche­hen ist. 22 

Doch auch eini­ge Frau­en aus unse­rem Kreis haben uns in gro­ße Auf­re­gung ver­setzt. Sie waren in der Frü­he beim Grab, 23 fan­den aber sei­nen Leich­nam nicht. Als sie zurück­ka­men, erzähl­ten sie, es sei­en ihnen Engel erschie­nen und hät­ten gesagt, er lebe. 24 Eini­ge von uns gin­gen dann zum Grab und fan­den alles so, wie die Frau­en gesagt hat­ten; ihn selbst aber sahen sie nicht. 25 Da sag­te er zu ihnen: Ihr Unver­stän­di­gen, deren Herz zu trä­ge ist, um alles zu glau­ben, was die Pro­phe­ten gesagt haben. 26 Muss­te nicht der Chris­tus das erlei­den und so in sei­ne Herr­lich­keit gelan­gen? 27 Und er leg­te ihnen dar, aus­ge­hend von Mose und allen Pro­phe­ten, was in der gesam­ten Schrift über ihn geschrie­ben steht. 28 

So erreich­ten sie das Dorf, zu dem sie unter­wegs waren. Jesus tat, als wol­le er wei­ter­ge­hen, 29 aber sie dräng­ten ihn und sag­ten: Blei­be bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hin­ein, um bei ihnen zu blei­ben. 30 Und es geschah, als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lob­preis, brach es und gab es ihnen. 31 

Da wur­den ihre Augen auf­ge­tan und sie erkann­ten ihn; und er ent­schwand ihren Bli­cken. 32 Und sie sag­ten zuein­an­der: Brann­te nicht unser Herz in uns, als er unter­wegs mit uns rede­te und uns den Sinn der Schrif­ten eröff­ne­te? 33 Noch in der­sel­ben Stun­de bra­chen sie auf und kehr­ten nach Jeru­sa­lem zurück und sie fan­den die Elf und die mit ihnen ver­sam­melt waren. 34 Die­se sag­ten: Der Herr ist wirk­lich auf­er­stan­den und ist dem Simon erschie­nen. 35 Da erzähl­ten auch sie, was sie unter­wegs erlebt und wie sie ihn erkannt hat­ten, als er das Brot brach.

Lukas 24,1335 / Ein­heits­über­set­zung 2016

Fürbitten zum 3. Sonntag der Osterzeit

In Zei­ten der Kri­se sind auch wir manch­mal wie mit Blind­heit geschla­gen.
Wir wol­len unse­re Augen öff­nen für die Men­schen in Not
und sie dem Gott des Lebens anvertrauen:

Bit­ten:

1. Für die an Covid19 Erkrank­ten
und für die­je­ni­gen, die um ihr Leben kämp­fen.
Für alle, die in Medi­zin und Pfle­ge tätig sind.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

2. Für For­sche­rin­nen und For­scher und alle,
die Ent­schei­dun­gen tref­fen müs­sen
in Poli­tik, Ver­wal­tung und Unter­neh­mens­lei­tun­gen.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

3. Für alle, die wei­ter­ar­bei­ten im Ein­satz für ande­re.
Für alle, die die Arbeit wie­der auf­neh­men kön­nen.
Für alle, die wei­ter­hin von Beschrän­kun­gen exis­ten­zi­ell betrof­fen sind.
Für die Feu­er­wehr-Män­ner und ‑Frau­en, die bei Tscher­no­byl und anders­wo Moor- und Wald­brän­de bekämp­fen.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

4. Für die Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten
und für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler,
die wie­der zur Schu­le gehen kön­nen.
Für alle, für die wei­ter­hin nur Home­schoo­ling mög­lich ist.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

5. Für die Erkrank­ten und die von Coro­na Betrof­fe­nen
in Län­dern mit man­geln­der staat­li­cher Hil­fe.
Für Men­schen auf der Flucht oder in über­füll­ten Lagern.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

6. Für die Besorg­ten und für die Sorg­lo­sen,
für die Unge­dul­di­gen und für die Mah­ne­rin­nen und Mah­ner,
für die Über­for­der­ten und für die Gelang­weil­ten.
Für Nor­bert Blüm und alle, die um ihn trau­ern.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

7. Für die Ein­sa­men,
für alle, die Nähe ver­mis­sen,
für alle, die nicht wagen, um Hil­fe zu bit­ten.
Für alle, die Beglei­tung und Bei­stand bie­ten – so, wie es mög­lich ist.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.


8. Eigent­lich wür­den in unse­rem Bis­tum in die­sen Tagen vie­le Wall­fahr­ten statt­fin­den,
Tau­fen, Erst­kom­mu­nio­nen, Hoch­zei­ten wür­den gefei­ert…
Wir beten für alle, die sich im Glau­ben ver­bun­den wis­sen
und die beten und han­deln nach der Bot­schaft Jesu.
Du unser Gott: Sieh unse­re Not und hilf uns.

Du, unser Gott, hast Jesus Chris­tus ins neue Leben geführt;
beglei­te auch uns in aller Not und Bedräng­nis
und lass uns das neue Leben erfahren,