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Ehejubilarsfeier in Neuötting

Neuötting Pfarrverband am 06.11.2021

Ehejubiläum2021 Asenk D. Asenkerschbaumer
Ehejubiläum Neuötting

36 Paare bringen es auf 1665 Jahre Ehe

Pfarrei Neuötting lud die Jubilare ein – Pfarrer Schauer zitierte in der Predigt ein Lied von Udo Jürgens

36 Paa­re, die es zusam­men­ge­rech­net auf 1665 Jah­re Ehe brin­gen, sind vor weni­gen Tagen der Ein­la­dung der Pfar­rei St. Niko­laus zur Ehe­ju­bi­lars-Fei­er gefolgt. Die Fei­er fand wegen Coro­na-Pan­de­mie erneut in ver­än­der­ter Form statt – aus­schließ­lich in der Kir­che.

Manue­la Hef­ter vom Sach­aus­schuss Ehe und Fami­lie des Pfarr­ge­mein­de­rats hieß die Paa­re will­kom­men. Dekan Heri­bert Schau­er beton­te, dass es gera­de in die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Zeit der Coro­na-Pan­de­mie wich­tig sei, gemein­sam zu fei­ern, wenn auch in ver­än­der­ter Form. Dabei ermu­tig­te er die Ehe­part­ner, dank­bar dafür zu sein, dass sie ver­läss­lich jeman­den an ihrer Sei­te hätten.

Die Mes­se wur­de musi­ka­lisch vom Kir­chen­chor der Pfar­rei unter der Lei­tung von Musik­di­rek­tor André Gold gestal­tet. Er brach­te Johann Ernst Eber­lins Mis­sa in C” zu Gehör. In sei­ner Pre­digt äußer­te Dekan Schau­er zwei Gedan­ken: So stell­te er bezug­neh­mend auf die Lesung fest, dass Lie­be eine Ant­wort auf vie­le Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen im Lau­fe eines Ehe­le­bens sei. Wei­ter zitier­te er das bekann­te Lied Lie­be ohne Lei­den” von Udo Jür­gens und ver­band dies mit der Fra­ge, ob es Lie­be ohne Lei­den wirk­lich geben kön­ne. Die anwe­sen­den Ehe­paa­re sei­en jedoch ein Zei­chen dafür, dass eine Lie­be durch das Lei­den hin­durch mög­lich sei. Das Ehe­ju­bi­lä­um sei der Anlass, Dan­ke” zu sagen, dass man es gemein­sam auch durch schwie­ri­ge Zei­ten hin­durch geschafft habe.

Am Ende der Andacht wur­de den Ehe­paa­ren der Braut­se­gen gespen­det und die Ehe­paa­re konn­ten ein Tee­licht als Aus­druck ihrer per­sön­li­chen Anlie­gen ent­zün­den. Als Erin­ne­rung über­reich­te Dekan Heri­bert Schau­er den Ehe­paa­ren jeweils Salz und Pfef­fer, sym­bo­lisch dafür, dass Lie­be das Salz in der Sup­pe” sein kön­ne und ande­rer­seits Lie­be dem Leben Pfef­fer” gebe.