icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Sonntagsevangelium (Palmsonntag ) - Frieden suchen!

Frieden suchen!

5. April 2020, Der Ein­zug in Jerusalem

1 Als sie sich Jeru­sa­lem näher­ten und nach Bet­fa­ge am Ölberg kamen, schick­te Jesus zwei Jün­ger aus 2 und sag­te zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort wer­det ihr eine Ese­lin ange­bun­den fin­den und ein Foh­len bei ihr. Bin­det sie los und bringt sie zu mir! 3 Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. 

4 Das ist gesche­hen, damit sich erfüll­te, was durch den Pro­phe­ten gesagt wor­den ist: 5 Sagt der Toch­ter Zion: Sie­he, dein König kommt zu dir. Er ist sanft­mü­tig und er rei­tet auf einer Ese­lin und auf einem Foh­len, dem Jun­gen eines Last­tiers.
6 Die Jün­ger gin­gen und taten, wie Jesus ihnen auf­ge­tra­gen hat­te. 7 Sie brach­ten die Ese­lin und das Foh­len, leg­ten ihre Klei­der auf sie und er setz­te sich darauf. 

8 Vie­le Men­schen brei­te­ten ihre Klei­der auf dem Weg aus, ande­re schnit­ten Zwei­ge von den Bäu­men und streu­ten sie auf den Weg.
9 Die Leu­te aber, die vor ihm her­gin­gen und die ihm nach­folg­ten, rie­fen: Hosan­na dem Sohn Davids! Geseg­net sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosan­na in der Höhe! [1]

10 Als er in Jeru­sa­lem ein­zog, erbeb­te die gan­ze Stadt und man frag­te: Wer ist die­ser?
11 Die Leu­te sag­ten: Das ist der Pro­phet Jesus von Naza­ret in Galiläa.

Mat­thä­us 21,111 / Ein­heits­über­set­zung 2016

Fürbitten Palmsonntag

Heu­te beglei­ten wir Jesus bei sei­nem Ein­zug in Jeru­sa­lem,
er kommt in Demut auf einem aus­ge­lie­he­nen Esel.
Wir erin­nern uns an sein Lei­den und Ster­ben und ver­bin­den uns mit allen Men­schen, die heu­te unter Angst und Krank­heit und Tod leiden.

Für sie und auch für uns wol­len wir beten:

Bit­ten:

1. Wir beten für unse­re Gemein­den und für die Chris­tin­nen und Chris­ten welt­weit, die Jesu Ein­zug in Jeru­sa­lem anders fei­ern als sonst und sein Lei­den und Ster­ben ver­kün­den;
und für alle Men­schen, die gera­de in die­sen Tagen hof­fen, dass Gott ihnen hilft und sie rettet.

Wir bit­ten dich, erhö­re uns.

2. Für die Men­schen, die an Covid-19 erkrankt sind
und über­all auf der Welt um ihr Leben kämp­fen;
für alte Men­schen, deren Gesund­heit beson­ders gefähr­det ist,
und für die mit einer Vor­er­kran­kung;
für die Ver­stor­be­nen, deren Leben nicht geret­tet wer­den konnte.

3. Wir sind dank­bar und beten für Ärz­tin­nen und Ärz­te,
für die Pfle­ge­kräf­te und ande­ren Hel­fe­rin­nen und Hel­fer,
die bis an ihre Gren­zen gehen, um Men­schen zu hei­len und zu schützen. 

4. Für alle, die sich um Ange­hö­ri­ge sor­gen,
denen sie jetzt nicht nahe sein dür­fen,
um sie am Lebens­en­de und beim Ster­ben zu begleiten.

5. Wir beten für Frau­en und Män­ner und ihre Fami­li­en,
deren wirt­schaft­li­che Exis­tenz der all­ge­mei­ne Still­stand bedroht;
und für die vie­len Men­schen, die ande­ren ihre Hil­fe anbie­ten
und neue krea­ti­ve Wege der Unter­stüt­zung finden.

6. Für die Ver­ant­wort­li­chen in Poli­tik und Wis­sen­schaft,
die immer wie­der neu zwi­schen dem Schutz des Lebens
und dem Fort­be­stand von Wirt­schaft und Kul­tur abwä­gen müssen. 

7. Wir beten für die Fach­leu­te aller Fach­rich­tun­gen,
die um gemein­sa­me Lösun­gen in der Kri­se rin­gen;
und für die­je­ni­gen, die Natur und Schöp­fung,
Men­schen­le­ben und demo­kra­ti­sche Wer­te zusam­men im Blick behal­ten wollen.

8. Wir beten für alle Men­schen,
die sich auch in die­ser schwie­ri­gen Zeit für Frie­den und Zusam­men­halt in Euro­pa ein­set­zen;
für alle, die über Gren­zen hin­weg Hil­fe leis­ten,
um die Schwächs­ten zu pfle­gen und zu hei­len
und die Ver­sor­gung für alle zu sichern.

9. Für alle, die nach kon­struk­ti­ven und mensch­li­chen Lösun­gen
für die Flücht­lin­ge auf den grie­chi­schen Inseln suchen. 

10. Beten wir auch für alle, die mit Sor­ge und Zuver­sicht
das Zusam­men­le­ben nach der Kri­se gestal­ten wol­len und schon jetzt vor­aus­den­ken;
für die Men­schen, die Mit­ge­fühl und Soli­da­ri­tät erhal­ten wol­len
und dem Gemein­wohl den Vor­zug vor Eigen­nutz geben.

11. Wir beten für alle Gläu­bi­gen, die Halt und Ori­en­tie­rung suchen und die Kar- und Oster­ta­ge außer­halb der ver­trau­ten Kir­chen­räu­me ver­brin­gen;
und für alle Män­ner und Frau­en, die mit Wor­ten und Zei­chen,
mit Musik und Licht neue geist­li­che Impul­se für ein­zel­ne und für die Gemein­schaft geben. 

Güti­ger Gott, dein Sohn Jesus Chris­tus ist als Frie­dens­kö­nig in Jeru­sa­lem ein­ge­zo­gen und unschul­dig den Weg des Lei­dens bis zum Tod am Kreuz gegan­gen.
Wir dan­ken dir für sei­nen Tod und sei­ne Auf­er­ste­hung;
sie lässt uns hof­fen, dass das Leben siegt –
hier und jetzt und bis in dei­ne Ewig­keit. Amen.